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Sonntag, 03. Juli 2016

Deutsche Sportlerin soll gedopt haben

von news4kids | Nachrichten und Wissen für Kinder

 Iso76, Wikimedia, CC BY-SA 3.0
Bild: Iso76, Wikimedia, CC BY-SA 3.0
Evi Sachenbacher-Stehle ist eine der erfolgreichsten Wintersportlerinnen Deutschlands. Jetzt wird ihr Doping vorgeworfen. (Bild: Iso76, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

Doping ist im Sport verboten und ein großes Ärgernis. Ausgerechnet einer deutschen Sportlerin wird das nun vorgeworfen. Sie wurde von den Olympischen Spielen nach Hause geschickt.

Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi ist in der Doping-Probe einer deutschen Sportlerin ein verbotenes Mittel nachgewiesen worden. Die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle hatte es zu sich genommen. Sie selbst behauptet, davon nichts gewusst zu haben. Das kann durchaus sein, denn das Mittel mit dem schwierigen Namen Methylhexanamin ist manchmal in Spezialnahrung für Sportler zu finden, obwohl das eigentlich gar nicht sein darf.

Das Mittel erhöht die Leistungsfähigkeit der Muskeln. Es hat aber auch Nebenwirkungen, die im schlimmsten Fall sogar tödlich sein können. Deshalb ist es in vielen Ländern verboten. Weil es bei Evi Sachenbacher-Stehle entdeckt wurde, wird ihr nun Doping vorgeworfen. Sie darf nicht mehr an den Wettbewerben in Sotschi teilnehmen. Doch es kann sogar noch schlimmer kommen.

Die 34 Jahre alte Sportlerin könnte für mehrere Jahre von Wettkämpfen ausgeschlossen werden. Ihre Karriere im Sport wäre dann vermutlich vorbei. Evi Sachenbacher-Stehle hatte am Montag im Biathlon-Massenstart den vierten Platz belegt. Danach waren bei ihr die Doping-Proben genommen worden. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 und 2010 hatte sie jeweils eine Gold- und eine Silbermedaille gewonnen. Auch 2006 gewann sie Silber bei den Winterspielen.

Bild: Iso76, Wikimedia, CC BY-SA 3.0